Wissenswertes: ß-D-Glucan im Leistungssport

schneller ins Ziel

ß-Glucan bereitet Sie auf Höchstleistungen und Belastungen vor

Im Leistungssport ist ß-Glucan durch seine positiven Eigenschaften schon lange bekannt und im Einsatz. Sportler und Spitzensportler wissen, dass körperliche Intensivbelastungen das Immunsystem schwächen und dadurch die Infektionsgefahr erhöhen.

 

Sie können sich schützen!

 

ß-Glucan bietet dagegen einen natürlichen Schutz, indem es

das Immunsystem stärkt

Verschiedene Zellen des Immunsystems haben ß-Glucan Rezeptoren und binden sich dementsprechend mit den ß-Glucanen. Dadurch wird eine Immunantwort ausgelöst und das Imnmunsystem gestärkt.

ß-Glucan bindet sich z.B. direkt an Makrophagen oder Dendritische Zellen und aktiviert dadurch B- und T-Lymphozyten, natürliche Killer-Zellen (NK-Zellen), Interleukins (IL-4, IL-6) und Tumornekrosefaktor (TNF) alpha (Goodridge et al. 2009, van Bruggen et al. 2009, Batbayar et al. 2012).ß-D-Glucan stimuliert das Immunsystem. Die Immunfunktion des Körpers wird gesteigert.

An der Universität Houston wurde getestet, inwieweit das für seine Immunsystem stimulierende Wirkung bekannte ß-Glucan, ein natürliches Polysaccharid, die Immunfunktion beeinflussen kann. Dazu erhielten 60 sportlich aktive Frauen und Männer in einer Placebo kontrollierten Crossover Studie vor einer intensiven Trainingsbelastung 10 Tage lang den Wirkstoff ß-Glucan oder Placebo. Sportler, die ß-Glucan erhielten, wiesen nach der Extrembelastung einen geringeren Abfall der Monozyten-Konzentration auf sowie im LPS-Stimulationstest, einem Standardtest für die Ansprechbarkeit bestimmter Immunfunktionen, eine stärkere Produktion verschiedener Interleukine und gamma-Interferon (Carpenter et al. 2013).

die Bildung von Antikörpern anregt

US-Wissenschaftler zeigten an Ratten, dass (1,3)-ß-Glucan aus Laminaria (Phycarin) die Chemotherapie bei Lungenkrebs effektiv unterstützen kann, die Erholungszeit nach Chemotherapie oder Bestrahlung stark verkürzt und das Immunsystem stärkt, indem es die Bildung von Antikörpern anregt. Dabei wird es oral ebenso gut absorbiert wie über den Darm (enteral) verabreicht. So könnte es auch bei Magen-Darm-Erkrankungen gut eingesetzt werden (Vetvicka et al. 2007).

Infektionen reduziert

Pleuran, wasserunlösliches 1,3-ß-Glucan aus Pleurotus ostreatus, reduziert bei Athleten signifikant Infektionen der oberen Atemwege durch die Erhöhung der Anzahl von NK Zellen (Natürliche Killer-Zellen). Es wird als Nahrungsergänzungsmittel für Athleten mit schweren körperlichen Anstrengungen empfohlen (Bergendiova et al. 2011, Majtan 2012).

die Wundheilung beschleunigt und verbessert

An der Wundheilung sind die weißen Blutzellen entscheidend beteiligt und insbesondere die Makrophagen spielen durch Absonderung von wachstumsregulierenden und blutgefäßbildenden Peptiden und durch das Abräumen abgestorbener Zellen und Gewebebruchstücken eine dominierende Rolle. In der Haut agiert eine Teilpopulation der Makrophagen, die sog. Langerhans-Zellen. Sie befinden sich direkt unter der Epidermis. Auch ihre Aktivität wird durch ß-Glucan gesteuert (Reis et al. 1993). Sie produzieren Collagen, beschleunigen die Wundheilungszeit und verbessern die Wundheilung. Die für Abwehrprozesse der Haut verantwortlichen ortsansässigen Makrophagen bilden einen Schutz gegen Einflüsse von außen, wie z. B. Sonnenbrand, alltägliche Belastungen durch Waschmittel, Chemikalien, Gifte, Lösungsmittel und verschiedenste Keime in der Umgebung. Auch bei alltäglichen, weniger eingreifenden Prozessen können sie ihren Abwehraufgaben mit Hilfe des ß-Glucan-Schutzes besser gerecht werden.

Die Medical University of South Carolina, Charleston SC, USA wertete die Behandlungen von 6 Wochen bis 16 Jahre alten Kindern mit Verbrühungen bzw. Verbrennungen aus, die zwischen 1 bis 35% der Körperoberfläche betrafen. Auf die Wundfläche wurde ein mit ß-Glucan angereicherter Collagenfilm aufgelegt, der bei 79% der Kinder intakt blieb und unter dem die Wunde verheilte. Die Autoren berichten von “excellent cosmetic results, minimal analgesic requirements, and no need for repetitive dressing changes” (Delatte et al. 2001).

den Cholesterin-Level senkt

Gut klinisch untersucht ist inzwischen die positive Wirkung von ß-Glucan auf die Blutfettwerte. An der Universität Minnesota gaben Mediziner Männern und Frauen mit erhöhten Cholesterinwerten täglich sechs Gramm ß-Glucan aus Hafer oder Glukose (Kontrolle) über sechs Wochen. ß-Glucan konnte in der Studie den Gesamtcholesterin Level und insbesondere den LDL-Cholesterin Level deutlich senken (Queenan et al. 2007).

Japanische Forscher zeigten in einer Placebo-kontrollierten Studie mit 44 männlichen Teilnehmern, dass der Verzehr von Gerste (entsprechend sieben Gramm ß-Glucan täglich) cholesterinsenkend wirkt und Fettgewebe in den Eingeweiden abbaut (Shimizu et al. 2008).

die Darmgesundheit verbessert

Laut einer klinischen Studie an der Universität Minnesota ist ß-Glucan aus Hafer in der Lage, mehr Butyrat, eine Fettsäure, und Salz der Buttersäure freizusetzen als andere Ballaststoffe. Dadurch wirkt sich ß-Glucan positiv auf die Darmgesundheit aus (Queenan et al. 2007).

Forscher aus Japan verabreichten Mäusen täglich 25 mg ß-Glucan aus Hefe im Futter. Dadurch vermehrte sich bei den Tieren die Zahl der Lymphozyten in der Darmschleimhaut deutlich. So kann ß-Glucan das Immunsystem des Darms stärken (Tsukada et al. 2003).

 

weniger Fettgewebe, niedrigere Blutzuckerlevel, weniger Glukoseintoleranz, weniger Fettablagerung in der Leber und niedrigere Cholesterinlevel

Chitin-ß-Glucan Komplex aus Pilzen wirkte bei übergewichtigen Mäusen auf fettreicher Diät gegen mehrere gesundheitsschädliche Wirkungen dieser Ernährung. Bei Tieren, denen ß-Glucan im Futter verabreicht wurde, beobachteten die Forscher geringere Gewichtszunahme, weniger Fettgewebe, niedrigere Blutzuckerlevel, weniger Glukoseintoleranz, weniger Fettablagerung in der Leber und niedrigere Cholesterinlevel, egal wie viel sie fraßen. Zudem fanden die Wissenschaftler, dass der Effekt hauptsächlich auf eine bessere bakterielle Darmflora zurückzuführen ist (Neyrinck et al. 2012).

 

Damit Sie immer alles geben können! Im Sport und im Leben!

 

Referenzen